Die Geschichte des M-ELA
2001 entstand, nach mehreren Überlegungen einen Sportwagen zu bauen,
die erste Design-Studie im Maßstab 1:10. Von den Chassis-Abmessungen war
damals gedanklich noch auf den Opel Speedster aufgebaut worden. Alles in
allem gefiel mir der kurze Radstand von 2,33m aber nicht, da kein „großer“ Motor
möglich gewesen wäre.
2003 lernte ich Hans-Jürgen Böhling aus Norderstedt
kennen. Er baute einen
Rahmen mit Radstand 2,50m. Somit wären auch
V8-Motoren von Audi denkbar.
Durch Zufall hatte die Firma Melkus einen solchen
Rahmen auf Lager.
In gedanklicher Zusammenarbeit entstand nun ein zweites
Modell im Maßstab
1:10. Die Umsetzung vom einem 1:1 Clai-Modell war für mich
als Einzelkämpfer
jedoch schier unmöglich. Da ich jedoch Klempnermeister von
Beruf bin, ver-
suchte ich es mit (Alu)Blech. Um die gewollte Genauigkeit zu
erreichen, mußte
ich
ein Kupferblechmodell im Maßstab 1:5 entwickeln. Nun konnte ich alle
notwendigen
Zuschnitte abnehmen und sie auf das 1:1 Modell übertragen lassen.
2004 (nun) konnte mit dem Bau des 1:1 Modells aus Aluminium begonnen werden.
Die Firma Bachmann aus Rothenkirchen i.V. hat mir alle Teile mit dem Plasma-
schneider ausgeschnitten. Somit wurde eine hohe Genauigkeit möglich.
In den Gebäuden meines Onkels Hilmar Ernst in Lauterbach hatte ich die Möglich-
keit
in Ruhe meinen Traum weiter voranzutreiben. 2 Jahre dauerte es sämtliche
Bleche zu vernieten und langsam meinen Sportwagen ein Gesicht zu geben.
Seit 2006 ist leider nicht mehr viel passiert, außer das der Wagen gedanklich noch
größer wurde.
2008 lernte ich Helga Heinrich-Steudel. kennen, die mich wiederrum an Georg
Reinhardt und Helmut
Tschernoster weitervermittelte. Beide hatten in den 70er
Jahren für sie einen Rennwagen gebaut. Helmut Tschernoster hat nun starkes
Interesse gezeigt, einen
GT-Rennwagen mit meiner Karosse zu konstruieren.
Doch die Geschichte soll
weitergehen. Es ist für die Zukunft auch eine Straßen-
zulassung geplant, möglichst
mit 6, 8 oder 10 Zylinder BMW-Motor.
Die Vision: Da es seit langem keinen neuen
Sportwagen mit BMW-Mittelmotor mehr
gab, möchte ich die Tradition von BMW
aufgreifen und eine solche verwirklichen.
Motoren von 306–507 PSsind geplant.
BMW deswegen, weil ich von den Hochdreh-
zahlkonzepten begeistert bin. Weiterhin soll die Karosse zum größten Teil aus Alu
bestehen, da ich die Zuschnitte nun einmal habe, ich brauche sie nur noch zu
verschweißen. Der Radstand ändert sich von 2,50m auf 2,75m Das Chassis soll
auch aus Alu-Kastenprofilen bestehen, somit ist ein Gewicht von unter 1000kg möglich.
Der Traum geht weiter …